Sardinien

In der Regel übernehmen wir das Schiff in Portisco, nordöstlich von Olbia. Mit einem Schlag erreichen wie die Stadt La Maddalena auf der gleichnamigen Insel, und es bietet sich an, dort einen Zwischenstop einzulegen. Dann hinein in die Natur: die Inseln Lavezzi oder Cavallo gehören bereits zu Frankreich und stehen zu weiten Teilen unter Naturschutz. Von den wenigen Ankerplätzen aus können wir die Inseln zu Land oder mit dem Schlauchboot und der Taucherbrille im Gepäck erkunden.
Von den Inseln aus ist es ein kleiner Sprung Richtung Bonifacio an der Südwestecke von Korsika mit seiner faszinierenden Hafeneinfahrt wie durch einen langen Fjord. Eindrucksvoll die riesige Befestigungsanlage, die von einer kriegerischen Vergangenheit erzählt.
Dann eine wirklich lange Überfahrt zur Insel Asinara, einem ehemaligen Gefangenenlager an der Nordwestspitze von Sardinien. Heute steht Asinara komplett unter Naturschutz, und wir dürfen nur unter Segel an einer Boje festmachen. Motor anstellen gilt nicht. Asinara ist bekannt durch seine grandiose Unterwasserwelt, die sich dort geschützt gut entwickeln kann.
Nach zwei Tagen geht es zurück. Dieser Schlag darf dann getrost noch drei Tage in Anspruch nehmen über Porto Torres, Castelsardo und Porto Cervo. Gesamtstrecke etwa 250 Seemeilen.